
International Stone Skimming Tournament
&
Deutsche Titscher Meisterschaft
13. September 2026
BTM26 Recap
Ein Schwan gibt ein Interview. Vinyl wird aufgelegt. 16 Teams werfen um Bootstouren, 135 Starter*innen stehen auf der Liste und zwischendurch wird ein Rekord geknackt. Willkommen beim BTM26.

Wenn am Sonntagmittag die ersten Steine fliegen, sieht das alles irgendwann erstaunlich selbstverständlich aus. Wurfplattform, Referees mit Walkies entlang der Strecke, Live-Rankings, Kameras, internationale Champions, volle Tribüne. Fast wie richtiger Sport. Ist es natürlich auch.
Nur dass ein paar Tage vorher noch Pokale aus alten Fahrradteilen zusammengeschraubt, Kabel gesucht, Steine sortiert, abgesprungene Sponsoren ersetzt, Banner befestigt und Excel-Listen umgebaut werden. Ein angemessenes Budget steckt in diesem Turnier weiterhin nicht. Dafür ziemlich viele Menschen, die beschlossen haben, dieses leicht absurde Ding gemeinsam groß zu machen.
DER ABEND VOR DEM TAG
Am Abend vor dem Turnier treffen sich rund 30 Berliner und internationale Titscher*innen am Engelbecken. Hier findet jedes Jahr im Mai das Finale der Kreuzberger Titschermeisterschaft statt – dem inzwischen sieben Jahre alten Prototypen des BTM. Ein paar Würfe, alte Bekannte, neue Gesichter, Steine zeigen, Technik diskutieren.
Danach geht es in den Jodelkeller, das Clubhaus des THC Franziskaner FC. Dort wird angestoßen, weiter gefachsimpelt und nebenbei internationale Vereinspolitik betrieben: Alex Lewis unterschreibt seine THC-Mitgliedschaft auf einem Bierdeckel und wird das erste schottische Mitglied der Titscher-Abteilung.
Matthieu Lacourie kommt ebenfalls dazu, Bohne überreicht ihm das THC-Trikot für Frankreich. Isaac Dickinson aus England, 15 Jahre alt und wenige Tage zuvor Jugendweltmeister in Schottland geworden, ist ohnehin schon neu dabei. England, Schottland, Frankreich, Berlin. Für einen Samstagabend in einem Kreuzberger Keller nicht schlecht.



Eine Woche zuvor stehen viele von ihnen noch bei der World Stone Skimming Championship auf Easdale Island. Jetzt werfen sie in Kreuzberg. Und die Sieger*innen der Hauptkategorien beim BTM qualifizieren sich wiederum für die WM 2027. Vor ein paar Jahren hätte dieser Kreislauf ziemlich größenwahnsinnig geklungen.
DANN DURCHBRICHT JEMAND DIE BERLINER SCHALLMAUER
Am Sonntag wird es irgendwann tatsächlich ernst. Im Halbfinale nimmt Benjamin Hooper seinen dritten Stein. Der fliegt. Und fliegt. Ganz hinten an der Strecke steht Müse als letzter Referee in der Kette. Einschlag. Messen. Funkgerät: 116 Meter.
Neuer BTM-Rekord. Und der Weltrekord in Sichtweite: Hooper wirft 116 Meter – nur 5,8 Meter fehlen zur Naturstein-Bestmarke von Dougie Isaac aus dem Jahr 2018. Die bisherige Berliner Bestmarke lag bei 85 Metern. Hooper legt einfach 31 Meter drauf und bekommt für den längsten Wurf des Tages ein 5-Liter-Fass BRLO. Prost.
Das Schöne am Titschern: Der weiteste Wurf gewinnt nicht automatisch das Turnier. Im Finale bringt Benjamin keinen gültigen Wurf mehr ins Ranking. Genau deshalb bleibt es bis zum letzten Stein offen.




Und dann macht Alex Lewis das, was Alex Lewis in Berlin offenbar besonders gerne macht: gewinnen. Mit 93 Metern holt sich der Schotte zum zweiten Mal in Folge den Titel beim Berlin Titscher Masters. Zwei Starts hintereinander, zwei Siege. Gary Bailey, Champion des ersten BTM 2024, wird mit starken 80 Metern Zweiter.
Und dann kommt Joey. Johannes „Joey“ Beilharz wirft 74 Meter im Finale, landet damit auf Platz drei der internationalen Wertung und wird Deutscher Meister 2026. Seit Jahren Teil der Berliner Szene und immer wieder nah dran – jetzt steht er endlich selbst auf dem Podium.
Alex verteidigt den Titel. Gary meldet sich wieder ganz vorne. Joey wird Deutscher Meister. Genau dafür macht man ein Finale.

ZWISCHENDRIN: RAUCH, VINYL UND EIN SCHWAN
Während vorne um jeden Meter gekämpft wird, läuft das BTM ringsherum einfach weiter. Irie und Marian spielen Vinyl, Funk, Soul und Reggae, während Harry aus der rbb-Online-Redaktion das Geschehen vor Ort in einem schönen Clip einfängt. Carl moderiert das Masters zum dritten Mal – diesmal im Fischkragen und mit seiner bewährten Mischung aus Sportkommentar, Mythologie und Bedeutungsschwere. Also ziemlich genau angemessen für Menschen, die Steine über Wasser werfen.



Logan zieht für Talk?Now! mit dem Mikro über das Gelände, spricht mit Werferinnen, Gästen und Macherinnen und irgendwann auch mit einem Schwan. Team Maketa mit Pyro-Alarm. Beim Message on the Stone bemalen Kids, Teilnehmer*innen und Gäste Steine mit Botschaften für Offenheit, Gemeinschaft und Vielfalt.


Am Steintisch halten Meike, Carola, Anne und Alma Steine, Merch und Beratung zusammen. Kataoka Shouten ist mit den Titscherstein-Taschen aus Japan wieder dabei. Und Schui hat aus dem bekannten BTM-Schwan den Bundesschwan gemacht. Das Ding sieht einfach jedes Jahr ein bisschen mehr nach sich selbst aus.
78 METER. OHNE TITSCHER-TRAINING.
Eine der besten Geschichten passiert allerdings schon in der Vorrunde. Valentin Morlok managt eigentlich den Freischwimmer. Sportlicher Hintergrund: Handball. Titscher-Training: praktisch keines. Dann wirft er 78 Meter.
Damit liegt Valentin nach der Vorrunde auf Platz drei des gesamten Feldes und wirft zugleich den weitesten deutschen Turnierwurf seit Beginn unserer BTM-Aufzeichnungen. Während andere seit Monaten über Handgelenkswinkel, Abwurfhöhe und Steinprofile diskutieren.
Gastgeber. Handballer. 78 Meter. Was soll man sagen: Glückwunsch!
DOPPELSIEG MIT TRANSPORTPROBLEM
Auch das Frauenfinale hat ordentlich Zug. Amelie Pomeroy-Soos setzt sich mit 49 Metern durch und holt sich den internationalen BTM-Titel. Joy Morgan folgt mit 41 Metern auf Platz zwei, Anne Hagedorn wird mit 32 Metern Dritte.

Für Anne bedeutet Platz drei gleichzeitig den deutschen Titel – zum dritten Mal hintereinander. Drei BTMs, drei Deutsche Meisterschaften. Why not?

Und Amelie? Die ist mit Alex zusammen. Damit gehen beide internationalen Einzeltitel an dasselbe Paar. Zwei Finals, zwei Siege, zwei sperrige BTM-Trophäen fürs gemeinsame Reisegepäck. Wer beim BTM gewinnt, bekommt das Transportproblem gleich mit dazu.

AUS FAHRRAD WIRD SCHWAN
Ein paar Wochen zuvor trifft sich dafür regelmäßig die Kreuzberger Olsenbande. Jonny organisiert alte Fahrradteile, Koko, Sebo und Irie schrauben, sägen und bauen bei Kaffee-Kurbel. Valentina kümmert sich anschließend um die Details.



Das Ergebnis sieht nur bedingt nach klassischer Sporttrophäe aus. Genau so soll es sein. Und irgendwie schaffen Alex und Amelie beide Pokale nach Hause. Respekt auch dafür.
VIER LEUTE, EIN TEAMNAME – UND PLÖTZLICH ULTRAS
Der Teamwettbewerb ist erst zum zweiten Mal Teil des BTM. 2026 stehen bereits 16 Mannschaften auf der Liste. Vier Werfer*innen, völlig unabhängig von Alter oder Geschlecht – und plötzlich wird aus einem entspannten Sonntag eine Mannschaftssportart.


Einige Teams haben sich jetzt schon einen Namen gemacht. Maketa gelten mit ihren Pyroaktionen als die Titscher-Ultras schlechthin. Cocoloco bringt eine ansehnliche Fanbase mit, Fahrrad and Furious aus Friedrichshain, FlipSCOtland und Ehre Stein paar Bier kennen wir ebenfalls aus dem Vorjahr.
Ganz vorne landen im Turnier The Rolling Stones mit Gary Bailey, Victor Binot, Matthieu Lacourie und Bastien Miest. Ein internationales All-Star-Team und am Ende verdienter Sieger der Teamwertung.

Bestes deutsches Team werden The Untitschables mit Christian Kühn, Flo Richter, Irie Dreadless und Christian Fiebig. Für sie gibt es einen 500-Euro-Gutschein von Spreefloss, die Rolling Stones bekommen als bestes internationales Team 500 Euro von Pier 33.
Vier Menschen werfen gemeinsam Steine. Danach fahren sie gemeinsam Boot. Das System ist schlüssig.

DIE NÄCHSTEN SIND SCHON DA
Auch bei den Kids wird mittlerweile ernsthafter geworfen. Lennard Bartheld gewinnt mit 45 Metern und wiederholt damit seinen Erfolg von 2024. Bene Schulz wird mit starken 38 Metern Zweiter, Levi Diehl landet mit 36 Metern auf Platz drei. Sina Wagner ist das beste Mädchen im Feld.
Bene und Sina standen nur eine Woche vorher noch bei der Weltmeisterschaft in Schottland am Wasser. Und Isaac Dickinson kommt ebenfalls direkt von Easdale nach Berlin: Jugendweltmeister, neues THC-Mitglied – und beim BTM mit 72 Metern sofort Vierter im internationalen Finale der Erwachsenen. Mit gerade einmal 15 Jahren.



Das ist vielleicht eine der schönsten Entwicklungen der vergangenen Jahre. Die Leute treffen sich nicht nur einmal jährlich in Berlin, sondern reisen gemeinsam zu Turnieren, bringen Steine mit, tauschen sich aus und verabreden sich eine Woche später wieder am nächsten Wasser.

HINTER DEN KULISSEN IST AUCH WETTKAMPF
135 Starter*innen und rund 500 Gäste kommen nicht einfach so durch einen Turniertag. Bei Vici laufen Registrierung, Einlass, Kids und Crewversorgung zusammen. Richard und Chris haben den Ablauf im Blick, Valentina, Birgit und viele weitere Hände springen dort ein, wo es gerade brennt. Und irgendwo brennt eigentlich immer etwas.



Am Wasser führt Bohne das Wettkampfteam. Michael, Jim, Sitti, Heuchi, Müse, Stevie und Edi stehen als Referees entlang der Strecke. Martin pflegt die Ergebnisse in der Master-Excel, Kathrin unterstützt ihn.
Dazu kommt alles, was später niemand sieht: aufbauen, schleppen, Kabel ziehen, markieren, zum Baumarkt fahren, Pizza organisieren, Steine sortieren, nachts noch eine Grafik ändern und morgens wieder da sein.
Das BTM ist inzwischen deutlich besser organisiert als bei seiner ersten Ausgabe. Zum Glück. Ganz ohne diese Mischung aus Planung und Leuten, die einfach noch einmal mit anfassen, würde es trotzdem nicht funktionieren.
SECHS KAMERAS. EIN SEHR KLEINES FLUGOBJEKT.
Auch der Stream ist wieder ein mittelschwerer Aufriss. Sechs Kameras verfolgen einen Stein, dazu kommen Replays, Grafiken, Live-Rankings und mehrere Screens auf dem Gelände.

Streaming-Produktion Berlin setzt das Ganze um. Wüste gibt dem Event im Stream seine Form und hat Grafiken und Einspieler im Blick, André kümmert sich um Bild- und Videoregie, Micha orchestriert die Kameras. A Prima Vista unterstützt mit Video-Equipment, Blue Media stellt die Screens vor Ort.
Knapp 3.500 Aufrufe sind inzwischen allein auf YouTube zusammengekommen. Gemeinsam mit Talk?Now! läuft BTM26 außerdem über Joyn, Zattoo, Vodafone GigaTV, Twitch und das ICE-Portal der Deutschen Bahn.
Und dann wird daraus plötzlich etwas, das niemand geplant hat: In Großbritannien sitzen Leute gemeinsam vor dem Stream, in Paris schaut eine Gruppe in einer Bar Menschen in Kreuzberg beim Steinewerfen zu. Niemand von uns hat diese Watchpartys organisiert. Sie passieren einfach. Das ist vielleicht das Beste daran.
UND DANN DOCH NOCH MAL IMPROVISATIONSTHEATER
Das internationale Finale ist durch. Der Tag hat gehalten. Sogar das Wetter hat erstaunlich lange mitgespielt. Dann kippt es. Und zwar richtig.
Die Siegerehrung draußen wird nichts mehr. Also Leute rein, Pokale rein, Technik rein, Stream weiter. Innerhalb weniger Minuten zieht das Finale des Tages ins Bootshaus.

Dicht gedrängt stehen Athlet*innen, Crew und Publikum zusammen. Draußen schüttet es. Alex, Joey und die Gewinnerteams erhalten ihre Pokale. Laut, voll, improvisiert – und am Ende vielleicht schöner als die geplante Siegerehrung draußen.
Denn natürlich soll das BTM professioneller werden. Die Messung muss stimmen, der Ablauf muss funktionieren, der Stream soll laufen. Niemand will auf Improvisation angewiesen sein. Aber vollständig glattziehen lässt sich dieses Ding offenbar auch im dritten Jahr nicht. Und vielleicht wäre es dann auch nicht mehr dasselbe.

Drei Jahre BTM. 135 Starter*innen. 16 Teams. 116 Meter Rekord. Sechs Kameras. Ein Bundesschwan. Zwei Pokale im Fluggepäck. Ein ziemlich großes Team und eine Community, die jedes Jahr ein Stück weiter wächst.
Und zwischendrin immer wieder dieser kurze Moment, in dem man sich fragt: Wie haben wir das eigentlich schon wieder hingekriegt?
Keine Ahnung.
Bis nächstes Jahr.
Sebo
(c) Fotos Simon Salzig & BTM

Berlin Titscher Masters 2026
13. September 2026 @ Freischwimmer Berlin
Wie weit schaffst du es, einen flachen Stein über das Wasser springen zu lassen?
Weißt du nicht? Finden wir es heraus, beim 3. Berlin Titscher Masters.
Wähle aus einer Vielzahl von Steinen und finde deinen perfekten Titscherstein.
Titsch it if you can!



Titschern bringt Land, Wasser und Menschen zusammen…
Das 3. Berlin Titscher Masters, ein Outdoor-Sport-Event mit guten Vibes für Friends and Family, für Profis und Amateure. Also packe deine Besties ein – und lasst die Steine über das Wasser tanzen.
Ihr seid eine Steine-Flitsch-Crew? Dann meldet euch für den Teamwettbewerb an: 4-Werfer:innen und ein Teamname- mehr braucht es nicht. Gönnt euch die Chance auf die Team-Trophy und den Hauptpreis: eine gemeinsame Floßfahrt auf der Spree.


Für Kinder haben wir eine eigene Kategorie (bis 13 Jahre), und auch die beste Titscher-Frau wird gesucht! In einem eigenen Damen-Finale wird die beste Titscherstein-Wassersportlerin gekührt.
Und der Knüller: Die Gewinner und Gewinnerinnen des Berlin Titscher Masters 2026 qualifizieren sich automatisch für dieWorld Stone Skimming Championship2027 in Schottland auf Easdale Island.

TIMING
12. September (Samstag)
19.00………………..Pre-Titsch @Engelbecken
20.30………………..Opening @Jodelkeller
13. September (Sonntag)
11.00 – 12.00……..Registrierung aller Teilnehmer:innen @Freischwimmer
12.00 – 14.30……..Turnierbeginn – Vorrunde
14.30 – 15.30……..Pause
15.30 – 15.45……..Gruppenfoto
15.30 – 16.45……..1/2 Finale
16.45 – 17.15……..Finale Kinder
17.15 – 17.45……..Finale Frauen
18.00 – 18.30……..Siegerehrung Frauen & Kinder
18.30 – 19.15………Internationales Finale
19.30 – 20.00……..Siegerehrung
20.00 – 21.00……..After Skim
21.00 – 24.00…….Chillout @Birgit&Bier
Du möchtest am Titscher-Turnier teilnehmen? Schnapp dir deinen Startplatz und hole dir ein Ticket – am besten auch gleich für deine Freunde.
Tickets sind verfügbar im TICKETSHOP.
Lies dir die Wettkampfregeln durch. Mit dem Kauf eines Tickets akzeptierst du die Teilnahmebedingungen des Berlin Titscher Masters. Um am Team-Wettbewerb teilnehmen zu können benötigst du 4 x Einzeltickets für die Werfer UND zusätzliches 1 x Teamticket.
Achtung: Die Anzahl der Startplätze ist begrenzt.

HIGHLIGHTS
Unser Master of Ceremony Carl führt dich durch das BTM26 – wenn du ihn noch nicht kennst, wirst du was erleben.
Dein Titscherstein wartet schon auf dich. Such dir aus einer großen Auswahl deine perfekten Steine – drei Steine pro Runde. Eigene kannst du mitbringen, solange es unbearbeitete Natursteine sind.
Das Abwurfplateau ist deine Bühne für deine Würfe. Unsere eingespielte Crew regelt alles um dich herum.
Internationale Titscher-Freunde und Kreuzberger Atmosphäre – direkt am Wasser, mit eigenem Kiez-Vibe.
Spiegelglattes Wasser für deine besten Würfe und eine präzise Messung der Weite durch unsere Jury.
Trophäen und die Qualifikation für die WM in Schottland für die Gewinner:innen. Für die Teams gibt es eine Floßfahrt auf der Spree zu gewinnen!


NEWSLETTER
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LOCATION
FREISCHWIMMER BERLIN
Der Freischwimmer in Berlin-Kreuzberg ist ein besonderer Ort – mitten in der Stadt, direkt an der Spree und umgeben von der vibrierenden Clubszene.
Auf dem ehemaligen Ipse-Gelände, gegenüber vom Club der Visionäre, findet in diesem Jahr die Action statt.
Von der Tribüne direkt am Wasser verfolgst du das Geschehen aus nächster Nähe. Drinks und Food – alles am Start.

ANREISE

WETTKAMPFREGELN
Jede:r angemeldete Werfer:in erhält für die Vorrunde drei flache Natursteine.*
In der Vorrunde werfen alle Teilnehmenden nacheinander vom offiziellen Abwurfpunkt. Entscheidend für die Wertung ist die erzielte Wurfweite, nicht die Anzahl der Sprünge auf dem Wasser.
Ein Wurf ist gültig, wenn der Stein innerhalb der Wurfzone mindestens dreimal die Wasseroberfläche berührt, also mindestens zweimal über das Wasser springt. In der Kinderkategorie ist bereits ein Sprung (zwei Wasserberührungen) ausreichend, damit ein Wurf gewertet wird.
Die Entfernung wird vom Abwurfpunkt bis zu der Stelle gemessen, an der der Stein im Wasser versinkt. Die offizielle Weitenmessung erfolgt durch die Jury. Pro Runde zählt jeweils der weiteste gültige Wurf eines Teilnehmenden.
Wer sich für eine weitere Runde qualifiziert, erhält drei weitere Steine.**
Turniermodus
• Vorrunde: Alle angemeldeten Teilnehmenden treten an.
• Halbfinale: Die besten 30 bis 40 Werfer:innen der Vorrunde qualifizieren sich für das Halbfinale. Die genaue Anzahl kann abhängig von der Gesamtzahl der Teilnehmenden vom Veranstalter festgelegt werden.
• Finale: Die zehn besten Werfer:innen des Halbfinales qualifizieren sich für das Finale.
• Im Finale entscheidet der weiteste gültige Wurf über die Platzierung.
Teamwertung – eigene Kategorie, eigenes Ding
Ein Titscher-Team besteht aus vier Werfer:innen – unabhängig von Alter oder Geschlecht.
Für die Teamwertung werden alle gültigen Wurfweiten der Teammitglieder addiert. Für ein Team können jedoch nur Personen Punkte sammeln, die gleichzeitig auch am Einzelwettbewerb teilnehmen.
Jede Person im Team benötigt ein eigenes Einzelticket. Zusätzlich benötigt jedes Team genau ein Teamticket.
Die Person, die das Teamticket kauft, gilt als Hauptansprechpartner:in gegenüber der Jury und übernimmt die Rolle der Teamkapitänin bzw. des Teamkapitäns.
Für die Teilnahme am Teamwettbewerb werden daher benötigt:
• 4 × Einzeltickets
• 1 × Teamticket
Mit der Anmeldung werden die Teilnahmebedingungen anerkannt.
*Kinder bis einschließlich 13 Jahre starten in einer eigenen Wertungskategorie.
** Jede:r Teilnehmende kann eigene Steine mitbringen. Zulässig sind ausschließlich unbearbeitete Natursteine. Die Jury entscheidet vor Ort über die Zulassung.
*** Der Veranstalter behält sich vor, den Turniermodus, die Anzahl der Qualifikationsplätze oder die Anzahl der Würfe je Runde bei Bedarf anzupassen.
Du hast Bock dich beim Berlin Titscher Masters einzubringen oder hast eine Frage? Schreib uns!
info@titschermasters.de
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